Dich bei Kolleg*innen unbeliebt machen?
So klappt’s ganz sicher!

Jeder hat einen Kollegen from Hell. Das muss keine Einbahnstraße sein, denn auch du kannst es mit ein paar Kniffen schaffen, einer dieser Kolleg*innen zu werden.

Damit das von Anfang an glattgeht, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, die garantiert zum Erfolg führen.

Komme zu jedem Meeting mindestens 10 Minuten zu spät

Egal ob Team-Meeting im Büro oder Conference-Call via Skype, entscheidend ist, dass du immer als Letztes dazukommst. 10 Minuten später ist ein guter Richtwert. Du zeigst damit nicht nur eine gewisse Konstante, sondern signalisierst deinen Kolleg*innen, dass du auch anderswo wichtig bist. Das bringt dir Anerkennung für deine Arbeit.

Melde dich in unregelmäßigen Abständen krank, ohne es wirklich zu sein

Heutzutage wird viel erwartet im Job. Natürlich auch von dir. Es ist nur allzu verständlich, wenn dir das irgendwann zu viel wird und du deine Auszeiten brauchst. Hier wäre es unklug, das Gespräch mit deinem Vorgesetzten oder deinen Kolleg*innen zu suchen. Wie sollten sie dich auch entlasten?! Sie verstehen ja nichts von deinem Job. Die einzig sinnvolle Option ist es, dich hin und wieder krank zu melden, auch wenn du es nicht bist. Dadurch zeigst du, wie sehr du dich für deinen Beruf aufopferst.

Konzentriere dich auf das Negative

Pessimismus ist eine vollkommen unterschätzte Fähigkeit. Das ist deine Chance, dieses Talent zu deiner Kernkompetenz zu machen. Denn wenn wir mal ehrlich sind: Gute Laune am Arbeitsplatz bringt niemanden weiter. Stattdessen kannst du punkten mit Aussagen wie „Das ist viel zu kompliziert“, „Das funktioniert nicht“ oder „Ihr seid doch alle unfähig“. Das regt zum Nachdenken an, gibt neue Impulse.

Unterbrich deine Kolleg*innen

Für dein berufliches Vorankommen ist Durchsetzungsvermögen ein entscheidender Eckpfeiler. Das gelingt dir besonders eindrucksvoll, wenn du deinen Kolleg*innen ins Wort fällst, egal ob mit erhobener Stimme oder exaltierter Gestik. Taste dich langsam heran, indem du zunächst Kolleg*innen auf einer niedrigeren Hierarchie-Ebene unterbrichst. Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür, wodurch sie sich ausbremsen lassen. Probiere im nächsten Schritt, deinem direkten Vorgesetzten dazwischenzureden. Das Überraschungsmoment ist auf deiner Seite. Er hört dir zu!

Falle auf, sei laut!

Du bist besonders. Du hast einen grandiosen Musikgeschmack, kleidest dich stilsicher und hast Bestseller-Humor. Manchmal scheint es so, als ob deine Kolleg*innen das nicht zu schätzen wissen. Hier musst du selbst aktiv werden, um dich ins Gespräch zu bringen. Telefoniere lauter als üblich, mit einem fiktiven Telefonpartner oder zum privaten Vergnügen. Lache schallend, mache übertriebene Gesten der Begeisterung, des Erstaunens, des Mitgefühls. Deine Kollegen werden diese Aufgeschlossenheit schätzen.

Initiiere Büroklatsch

Frauen wissen es schon lange, Männer arbeiten noch daran. Klatsch und Tratsch gehören zu den teambuildenden Maßnahmen. Sorge dafür, dass es immer etwas zu reden gibt – möglichst über Unbeteiligte –, um Kolleg*innen bei Laune zu halten. Du kannst beliebige Themen vorgeben, dich an bereits erprobten Alltime-Klassiker-Klatschgeschichten austoben oder neue hinzunehmen. Deiner Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Jeder wird sehen: Du bist der geborene Entertainer. Langeweile im Büro kommt nicht mehr auf.

Korrigiere deine Kolleg*innen bei jeder Gelegenheit

Du bist Experte in deinem Job. Aber, wenn wir mal ehrlich sind, könntest du mühelos auch den Job deiner Kolleg*innen erledigen. Natürlich ohne die ganzen Fehler. Deswegen tue ihnen den Gefallen und korrigiere ihre Arbeit, schüttle auffällig mit dem Kopf, rolle mit den Augen, wenn sie etwas präsentieren. Du kannst und weißt es besser! Und es ist ein großes Geschenk, wenn du ihnen mit dieser direkten Offenheit begegnest. Das schafft Vertrauen. Und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit werden sie dich das nächste Mal vorher um Rat fragen, bevor sie sich erneut blamieren.

Wenn du einige dieser Tipps beherzigst, wirst du dir in deinem Team ganz schnell einen Namen machen. Du bist ab sofort unentbehrlich. Du bist der Kollege from Hell.

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