Was macht eigentlich ein…
Content manager?!

Erfahrungsbericht als Content Manager: Content is King!

Die Jobportale sind regelmäßig voll davon: Stellenangebote als Content Manager. Content Manager werden immer wichtiger und sind mittlerweile in fast jeder Firma in irgendeiner Form zu finden.

Aber was zur Hölle macht eigentlich ein Content Manager und warum wollen alle einen?

Ich bin mittlerweile seit mehreren Jahren bei BP Mediawork als Content Manager in den verschiedensten Projekten beschäftigt und habe so einen großen Einblick in die verschiedenen Aufgabenfelder gewonnen. Und genau das ist schon der erste Pluspunkt bei der Arbeit: Es wird nie langweilig! Der Job als Content Manager ist breit gefächert und immer abwechslungsreich.

Freundschaft schließen mit einem CMS

Im Vordergrund stehen die Bearbeitung und Publikation verschiedenster Inhalte für den Auftritt eines Unternehmens im Internet. Dazu zählt prinzipiell alles, was man sich selbst online angucken kann – so auch dieser Blogeintrag.

Je nach Anforderung und Kundenwunsch, wird der Content mithilfe eines Content-Management-Systems (CMS) wie zum Beispiel WordPress, Typo3, Drupal oder Joomla aufbereitet und verwaltet. Es gibt auch Firmen mit hauseigenem CMS, was die Sache durchaus spannender machen kann. Denn die Flexibilität im Umgang mit verschiedenen Programmen zeichnet einen guten Content Manager aus.

Teamwork und Struktur

Als Content Manager arbeitet man nie allein, ein weiterer Pluspunkt, den es zu unterstreichen gilt. Man steht immer in engem Kontakt mit einer Redaktion, Grafikern, Projektmanagern, etc. und ist so immer mitten im Team und ganz nah dran an neuen spannenden Inhalten.

Als Content Manager ist man verantwortlich für alle Belange rund um die gelungene Präsentation von Informationen und Neuigkeiten, die ein Unternehmen mit seinen potenziellen Kunden, Partnern und Besuchern teilen möchte. Dazu zählt vor der Publikation zuerst immer ein gründlicher Überblick über das neue Material.

Dann macht man sich Gedanken, welche Form der Darstellung in Frage kommt.

  • Reicht es, einen einzelnen Textblock zu nutzen, weil die neuen Infos nicht so umfangreich sind, dass es gleich nach Textwüste aussieht?
  • Sollte man versuchen, mit Bildern  und vielleicht sogar mit Videos zu arbeiten, damit alles anschaulich und grafisch untermalt aufbereitet wird?
  • Oder ist vielleicht doch angebracht, Tabellen, Grafiken oder andere Dateien als Download zur Verfügung zu stellen, weil das Thema so komplex ist, dass zusätzliches Material unerlässlich für eine übersichtliche Darstellung ist?

Sorgfalt und Eigenständigkeit

Nach einer ersten gründlichen Sichtung folgt die Absprache im Team: Von den Kollegen aus dem Design werden vielleicht noch Bilder und eine Erklär- bzw. eine Infografik benötigt, die Kollegen aus der Redaktion müssen noch Teaser-Texte und Bildunterschriften liefern. Im Anschluss der Besprechung gibt das Projektmanagement im besten Falle sein Go und es geht ans Einbauen.

Hierbei ist ein gewisses Maß an Sorgfalt gefragt und wer selbst mitdenkt, macht sich die Arbeit gleich viel leichter. Schon aus dem Grund, weil jedes CMS seine Eigenheiten, Vor- und Nachteile hat, sollte man konzentriert und sauber ans Werk gehen.

Es gibt Systeme, die lassen sich so einfach bedienen, wie ein Programm zur Textverarbeitung, andere hingegen benötigen mitunter Grundkenntnisse in leichten Programmiersprachen wie HTML.

Außerdem bieten viele Content-Management-Systeme die Möglichkeit, in einem Backend verschiedene Sprachversionen anzulegen und zu bearbeiten. Dabei den Überblick zu verlieren, geht schneller als gedacht.

Wer also bedacht und mit offenen Augen ans Werk geht, hat beste Chancen, als Content Manager einen guten Job zu machen.

Ein CMS ist wie ein knallbunter Blumenstrauß

Der Umfang eines CMS ist nur in Hinblick auf den gewünschten Einsatz beschränkt, die Arbeit damit super kurzweilig weil man laufend noch Dinge entdeckt, die man noch gar nicht gesehen hat. Kurzum, ein CMS ist wie ein großer Strauß Blumen, knallbunt und für jeden was dabei.

Vor der finalen Publikation kommt der wohl wichtigste Schritt, das Feedback vom Kunden. Im besten Falle sollen höchstens noch einige Schreibfehler behoben werden.

Aber in 90 Prozent der Fälle hat der Kunde noch mehr Wünsche als er ursprünglich selbst erwartet hat. Er hat jetzt gesehen, was nach seinen anfänglichen Vorgaben möglich ist und jetzt will er natürlich das Nonplusultra!

Bei der Arbeit als Content Manager steht der Kundenwunsch natürlich immer an erster Stelle und das heißt zuweilen mehrere Abnahmeschleifen bis der Kunde zufrieden ist.

Trotzdem oder gerade deswegen gilt hier: Immer ruhig bleiben, nichts wird so heiß gegessen, wie’s gekocht wird. Wenn neue Inhalte dann endlich online gehen können, ist das jedes Mal ein großartiger Moment, der jede Sisyphusarbeit mehr als wert ist!

Probiere dich als Content Manager, wenn du diese Eigenschaften hast

Jedem, der sich für guten Content interessiert und an der ansprechenden Gestaltung und Aufbereitung von Inhalten interessiert ist, sei ans Herz gelegt, sich mal als Content Manager zu versuchen.

Man kann wirklich eine Menge lernen und bekommt einen umfassenden Überblick über die Funktions- und Arbeitsweise einer modernen Redaktion. Näher dran kommt man ohne große Fachkenntnisse wahrlich nicht.

Man muss kein Experte im Onlinemarketing sein, sollte aber ein gewisses Maß an Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit, Stressresistenz und vor allem Interesse an der Materie und digitalen Arbeitsprozessen mitbringen.

Interesse haben versteht sich von selbst, denn ohne kann man sich selbst für den Traumjob nicht motivieren und die Arbeit wird schnell zur Qual.

Meine Top-5-Highlights als Content Manager

  • Content is King – ohne geht gar nichts. Nebenbei sammelst du jede Menge Wissen über aktuellen Content 
  • breit gefächerte und immer abwechslungsreiche Aufgaben
  • wertvolle Erfahrungen im Umgang mit digitalen Programmen
  • Mitten drin statt nur dabei – arbeiten im Team aus allen Fachbereichen
  • Möglichkeiten, sich einzubringen – selbst mitdenken und gestalten

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