3 UNSCHLAGBARE VORTEILE DER MANUELLEN DATENMIGRATION

„Unser Internetauftritt ist nicht mehr der Burner!“

Manchmal stellt ein Unternehmen fest: Wir müssen uns verändern!

  • damit wir weiterhin wettbewerbsfähig bleiben
  • weil wir gerne neue Produkte und Dienstleistungen anbieten möchten
  • um (potenziellen) Kund:innen zu zeigen, dass wir mit der Zeit gehen

Oft ist in solchen Fällen ein Relaunch der Website gefragt. Neue Technologie, neuer Look – und als Bonus viele neue potenzielle Kund:innen, die sich davon angesprochen fühlen.

Bevor es losgeht mit der Websitemigration, sollte erst mal eine grundsätzliche Frage geklärt werden: Was macht am meisten Sinn, eine automatisierte oder eine manuelle Migration von Daten und Contentelementen. Oder vielleicht beides?

Das spricht für eine automatisierte Migration

Bei einer Website von 20.000 Seiten sind Sie eine Weile beschäftigt, wenn Sie sich für die manuelle Migration entscheiden. Möglich ist das natürlich, aber mit einer automatisierten Skriptlösung sparen Sie Zeit.

Dennoch sollten die möglichen Kosten für die Programmierung einer Schnittstelle oder fürs Leasing einer Migrationssoftware beachtet werden.

Auch muss es jemanden geben, der:die sich mit der Konfiguration auskennt, damit die Inhalte fehlerfrei ins neue System übertragen werden. Klar ist: Je mehr Zusatzfeatures entwickelt werden sollen, desto mehr Kosten entstehen.

Das spricht für eine manuelle Migration

Für die Migration einer Website mit nur 1.000 Inhaltsseiten bietet sich die manuelle Migration an. In der Zeit, in der ein:e Entwickler:in die Schnittstellenprogrammierung umsetzen würde, sind die Inhalte bereits von Hand ins neue System übertragen. Zeit und Geld gespart!

Wie sehen die Vorzüge der manuellen Contentmigration im Detail aus? Wir haben unsere Top 3 Vorteile für Sie zusammengefasst.

3 unschlagbare Vorteile der manuellen Datenmigration

1. Sie haben die volle Kontrolle

Automatisierungen haben einen entscheidenden Nachteil. Sie laufen automatisch ab. Bedeutet auch: Sie werden nicht von einem menschlichen Faktor überprüft und können Fehler verursachen, wenn sie auf eine ungewohnte Barriere stoßen.

Deswegen ist in vielen Relaunch- und Redesign-Projekten gesunder Menschenverstand erforderlich. Den kann die Technik, so ausgefeilt und nützlich sie oft sein mag, noch nicht ersetzen.

Bei der manuellen Migration von Inhalten können Sie jederzeit überprüfen, wie die jeweiligen Contentelemente auf Ihrer Website aussehen und bei Bedarf in den Prozess eingreifen. Durch dieses zeitnahe Reporting wird eine niedrige Fehlerquote sichergestellt.

2. Keine toten Links im neuen Webdesign

Auch wenn es inzwischen sehr schöne 404-Fehlermeldungen gibt (etwa hier, hier oder hier), ist es dennoch ärgerlich, wenn sich eine solche auf der eigenen Website befindet.

Damit es gar nicht erst dazu kommt, wird bei der manuellen Datenmigration sichergestellt, dass alle Navigationsmenüs und Verlinkungen korrekt funktionieren.

Vor dem Launch Ihrer neuen Website kann die neue Informationsarchitektur Ihrer Seite somit auf Sinnhaftigkeit und einwandfreie Verlinkung überprüft werden, ohne dass hierfür ein Skript programmiert werden muss.

3. Alle Inhalte sind suchmaschinenoptimiert und on point

Inhalte umschreiben, suchmaschinenoptimiert anpassen, Seitentitel überarbeiten und neue Bilder einpflegen? Während der manuellen Contentmigration können solche Baustellen unmittelbar behoben werden. Beim Import der Daten per Hand erfolgt das Qualitätsmanagement noch während der Umsetzung des Projekts, was das Risiko eines unerwünschten Ergebnisses deutlich minimiert.

Da Content Manager:innen und Producer:innen nicht nur technisch, sondern auch redaktionell geschult sind, werden die Korrekturen fehlerhafter Inhalte und die Qualitätssicherung im Content-Management-System laufend sichergestellt.

Noch Fragen? Abschließende Überlegungen zur manuellen Migration von Daten

1. Sind „Menschen“ nicht teurer als „Maschinen“?

Oft geht es darum, wenig Geld auszugeben, während ein größtmöglicher Nutzen erzielt wird. Und ja, Humankapital kostet. Besonders dann, wenn man Mitarbeiter:innen von anderen Bereichen weglotst, um sie für die Migration und Pflege einer neuen Website einzusetzen.

Neben dem erheblichen Zeitaufwand, den der:die Mitarbeiter:in in die Schulung fürs neue System und die anschließende Migration steckt, fehlt er:sie an anderer Stelle im Unternehmen. Im ganz besonders unglücklichen Fall hat er:sie keine große Lust auf die neue Aufgabe und kommt nicht so recht voran.

Damit es gar nicht erst zur Zweckentfremdung Ihres eigenen Personals kommt, bieten wir mit unseren Studierenden motivierte Mitarbeiter:innen und erfahrene Projektmanager:innen, die sich mit der Datenmigration in unterschiedlichen Systemen bestens auskennen.

Dadurch können Sie Ihre Fachkräfte weiterhin in deren Kerngebieten beschäftigen, ohne die Aufgaben umzuleiten.

2. Eine Migration per Hand dauert ganz schön lange. Oder?

Vielleicht sollte man lieber fragen: Welche Lösung ist weniger fehleranfällig und kann am Ende das beste Ergebnis liefern?

Hierbei ist es hilfreich, sich den Gesamtumfang der geplanten Webseitenmigration vor Augen zu führen.

Angenommen der Importer soll 800 Seiten bestehenden Inhalt ins neue Content-Management-System importieren. Und zwar mit allem Pipapo – also mit Texten, Bildern, Verlinkungen, der korrekten Menüstruktur, allen Alt-Texten und Meta-Descriptions. Eventuell sind noch Zusatzelemente dabei wie Bildergalerien, Quizze, Umfragen und jede Menge Tabellen.

Setzen wir eine:n unserer erfahrenen Content Manager:innen ans CMS, schafft der:die, je nach Komplexität, einen Text mit allen Extras innerhalb von 15 bis maximal 45 Minuten. Das sind umgerechnet 25 bis 75 Personentage. 

Für die reine Entwicklung eines Migrationstools müsste man deutlich mehr Zeit einplanen und mit einem höheren Kosteneinsatz rechnen. Hinzu käme im Anschluss noch das Bugfixing, wenn der Importer nicht so korrekt arbeitet wie gedacht.

Was ist zu empfehlen: automatisch, manuell oder doch hybrid?

Automatisierungen sind praktisch, können Prozesse beschleunigen und Arbeitskräfte entlasten. Dennoch kosten sie Zeit (für die Entwicklung und für Anpassungen), viel Geld (für den:die Web-Entwickler:in oder die Skript-Lösung) und sind fehleranfällig.

Auch kann die unmittelbare Qualitätssicherung bei einer automatisierten Datenmigration nicht garantiert werden. Das macht es besonders schwierig, eine neue Technologie oder ein neues CMS mit aktuellem Inhalt zeitnah zu launchen.

Aber deswegen ganz auf Automatisierungen verzichten? Gerade in Zeiten von digitalen Umstrukturierungen und Industrie 4.0?

Eine hybride Lösung wäre ein guter Kompromiss, zumindest bei umfangreichen Migrationsprozessen von über 2.000 Seiten Inhalt. Hier kann eine automatische Lösung die Vorarbeit leisten und Daten in ein neues Content-Management-System übertragen.

Im zweiten Schritt checkt ein:e Content Manager:in die Seiten, korrigiert sie und passt sie wunschgemäß an.

Für alles unter 2.000 Contentseiten können Sie unbesorgt auf die manuelle Migration setzen. Hierfür müssen Sie keine wertvollen eigenen Ressourcen nutzen, sondern können sich auf die Unterstützung von erfahrenen und geschulten Content Manager:innen und Producer:innen verlassen. 

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